Nun gibt es im Netbooknews Forum einen Beitrag, wie man ein geheimes Menü im Bios freischalten kann.
habe gestern Abend an meinem NC10 im BIOS entdeckt, daß es einen “versteckten” Intel Reiter gibt, der durch drücken der Tasten in der folgenden Reihenfolge aktiviert wird:
1.) Fn + F11 (NUM Lock leuchtet)
2.) Fn + F12 (Scroll Lock leuchtet)
3.) Caps Lock 2x drücken, bis es leuchtet und dann wieder aus geht
4.) Dann einmal mit den Cursortasten nach links oder rechts drücken, danach sollte “Intel” erscheinen
In diesem geheimen Intel-Menü kann man nun andere Einstellunge für den Grafikspeicher vornehmen oder die Lüftersteuerung beeinflussen.
K.Laus hat in einem Blogposting alle Menüansichten ausführlich durch abfotografieren dokumentiert.
Hinweis: Da einige Einstellungen wohl umfangeiche Systemänderungen mitsichbringen, ist dieses Menü nicht umsonst verborgen und sollte auch entsprechend behandlet werden!
Am letzten Wochenende war es soweit. Microsoft gab den Startschuss für die Windows 7 beta. Das neue Betriebssystem welches Ende 09, spätestens aber Anfang 10 erscheinen soll. Zuerst gab es ein paar Schwierigkeiten bei der Registrierung / Einloggen auf die Passportserver, welche MS aber quasi über Nacht lösen konnte indem die Beschränkung der maximalen Nutzerzahl von 2.5 Mio einfach aufgehoben wurde und keine, für jeden Nutzer eindeutige Keys generiert werden. Inspieriert durch dieses Posting habe ich mich an die Problemlose installation gemacht. Eine Anmerkung zur Konfiguration des USB Sticks: es hat ausgereicht diesen normal unter Vista zu formatieren und das ISO Image der Beta darauf zu entpacken. Stick anstecken, losgehts. Treiber werden, bis auf LAN, alle erkannt.
Mein Eindruck: etwas schwerfällig, diverse inkompatibilitäten mit einigen Programmen, aber es ist eine beta, who cares? Was mir gar nicht gefällt: man kann wohl zB keinen WinExplorer öffnen, da durch das zusammenlegen der Task und Schnellstartleiste bei einen wiederholten Klick auf das Icon das Fenster minimiert wird. Ich denke dass muss Microsoft unbedingt noch verbessern. Womit ich zu den “was ist toll?” kommen: das zusammenlegen der Task und Schnellstartleiste, eventuell sind die Buttons noch etwas zu groß, aber ich finde dass das richtig gut gelöst worden ist. Ausserdem ist die Integrierung von “zuletzt verwendete Dokumente” in das Startmenü auch eine tolle Sache. Die neuen frei platzierbaren Notizzettel (bekannt aus Office) sind nun auch endlich in das OS integriert. Die Sidebar wurde mehr oder weniger entfernt, die Gadgets lassen sich nun frei auf dem Desktop positionieren, oder auch an den Seiten andocken. Was ich vermisst habe: den Desktopfenstermanager, bekannt aus Vista. Kommt der noch oder ist er abgelöst worden durch die Fenstervorschau beim Mouseover über die Taskbuttons und den kleinen “Desktop einblenden”-Feld unten rechts?
Nach ein paar Tagen nun mit meinem Samsung NC10 gönnte ich ihm aufgrund des aktuellen regelrechten Spottpreis ein wenig mehr Arbeitsspeicher. Der alte 1GB Riegel von Samsung flog raus, und ein neuer 2GB Riegel von Kingston für 20 Euro vom lokalen PC Dealer fristet nun sein dasein in mienem Netbook.
Zum Wechseln des Riegels muss man nur eine Schraube auf der Unterseite (roter Pfeil) des Gehäuses lösen und die Abdeckung entfernen. Danach kann man die beiden Klammern zum lösen des Arbeitsspeichers betätigen und ihn herausziehen, den anderen rein und runterdrücken bis die Klammern wieder einrasten. Abdeckung drauf, Schraube festziehen, fertig. Leider startete mein NC10 danach erstmal nicht mehr. Habe dann nochmal zurückgetausch, da fuhr das Netbook normal hoch. Danach wieder den 2GB Riegel rein und dann ging es, …vermutlich war es einfach nur eine typische Computereigenheit einfach mal den Dienst verweigern zu wollen ohne wirklich ersichtlichen Grund. Bisher hatte ich nicht wieder diese Probleme.
Hier der direkte Vergleich zwischen beiden Riegel
1GB Samsung
2GB Kingston
CPU-Z Memory
CPU-Z SPD
HWinfo32
Leistungstechnisch gesehen nur marginal Unterschiede zu Gunsten von 1GB. Ich habe den HWinfo32 Benchmark mehrfach durchlaufen lassen immer mit ähnlichen Ergebnissen. Man kann aber auch sagen dass diese Werte auf Messtoleranzen zurückzuführen sind. Was bleibt übrig zu sagen? Ansich keine Performance Verbesserung auf den ersten Blick, aber man profitiert dennoch von 2GB im Samsung NC10 wenn man mit mehreren Anwendungen gleichzeitig flüssig arbeiten möchte.
Nun hab ich mir auch endlich ein Netbook gekauft. Habe den Markt lang beobachtet, und um so länger ich wartete um so unübersichtlicher wurde es. Viele verschiedene eeePC´s, MSI Wind oder Inspirion Mini, die Entscheidung viel schlussendlich auf das Samsung NC10. Seit dem ich dieses habe, ist mein großer Rechner kaum noch an. Es sei denn ich möchte über WLan einen Film Streamen am Laptop. Da mich der Stromverbrauch der großen Kiste aber stöhrt werd ich mir demnächst mal noch eine kleine NAS-Box oder eventuell sogar einen kleinen Windows Home Server zulegen, um über das Netzwerk auf Dateien, Installationsarchive und Mediafiles zugreifen zu können.
Vorteile:
wirklich guter Akku mit relativ langer Ausdauer. 5 Stunden surfen am abend auf der Couch vorm T V sind kein Problem
gute Verarbeitung
ausreichend Power
guter Preis
Nachteile:
kein Bluetooth, aber mit einem kleinen Minibluetooth Dongle is da schnell Abhilfe vorhanden
sehr kleines Touchpad, Samsung kündigte bereits an bei den Nachfolgern dieses größer zu machen
subjektiver Eindruck vom Display eher schlecht, da bin ich von Samsung besseres gewohnt
Nach kurzen rumspielen mit der vorinstallierten Software, kramte ich meine eigene originale zur Zeit ungenutzte XP Pro Version hervor, bastelte mir einen USB Stick zurecht von dem ich installieren konnte und partitionierte die Festplatte neu. Standardmäßig sind 6 GB für Recovery reserviert. Während der Einrichtungsprozedur kann man dann den “restlichen” nutzbaren bereich nocheinmal partitionieren, …oder es auch sein lassen. Schlecht: nachträgliches ändern per mitgelieferter Software nicht möglich. Das mitgelieferte Recoveryprogramm speichert nur einmalig in den dafür vorgesehenen Bereich auf der Festplatte. Danach muss man ein CD Laufwerk oder anderen Massenspeicher angeben. Somit fiel mir die Entscheidung nicht allzu schwer die Kiste neu aufzusetzen und wirklich nur das zu installieren was ich auch benötigte. Gut gelungen ist dabei der Battery Manager. Viele Einstellungsmöglichkeiten geben jedem das erforderliche Leistungsspektrum. Bei Bedarf kann auch ein angepasstes Profil angelegt werden. Der Networkmanager scheint auch ganz interessant zu sein für Leute, welche viel unterwegs sind und sich häufig an verschiedenen Standorten per Wlan oder Lan in Netzwerke einloggen möchten. Dort kann man Profile für jeweilige Standorte anlegen und per Switch werden entsprechende Netzwerkeinstellungen (IP, Lan/Wlan, …) verwendet.
Datenblatt (Herstellerangaben):
Intel Atom Diamondville N270 mit 1,6 Gzh
Chipsatz Intel 945GSE + ICH7M
Arbeitspeicher 1 Riegel 1024 MB PC2-5300 (667 MHz), DDR2 SODIMM (max 2048 MB, nur ein Slot verfügbar)
unverbidnliche Preisempfehlung von Samsung 449,00 €
Hier die Daten, ausgelesen mit CPU-Z
Die Festplattendaten habe ich mit HDTune ausgelesen. Wirklich beachtliche Daten, da kann sich so manche aktuelle Desktop HDD verstecken.
Zum Abschluss noch ein kleiner Bechnmark Test um die Leistungsdaten des Samsung NC10 zu verdeutlichen. Leider habe ich keine persönlichen vergleichswerte mit anderen Netbooks, aber im Forum von eeePCnews gibt es einen Thread von Usern die ihre Daten zur schau stellen.